Pforzheim, 08.03.2017

Unterrichtung der Öffentlichkeit

Gemäß der Forderung des § 23 der Siebzehnten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (17. BImSchV) unterrichtet die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG die Öffentlichkeit über die Beurteilung der Messungen von Emissionen der Anlage zur thermischen Behandlung edelmetallhaltiger Rückstände.

Betreiber und Standort
Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG
Kanzlerstrasse 17
75175 Pforzheim

Art der Anlage

Gekrätzveraschung:
Anlage nach Ziffer 8.1.1.2 des Anhangs 1 zur 4. BImSchV

Betriebszeit
Zitat aus dem Jahresbericht des Unternehmens gemäß §12 der 17. BImSchV:
„Die Betriebszeit der Anlage im Jahr 2016 betrug 233 Tage mit 2595 Betriebsstunden.“

Messinstitut
UCL Umwelt Control Labor GmbH
Josef-Rethmann-Straße 5
44536 Lünen

Messzeitraum
28.06.2016

Ergebnisse der 1 tägigen Emissionsmessung
Die Grenzwerte für Abfallverbrennungsanlagen gemäß § 8; 17. BImSchV sind eingehalten.

Auswertung des automatischen Messsystems
Für das Kalenderjahr 2016 wurde vom Messsystem eine Jahresfracht von 11,70 kg Kohlenmonoxid ermittelt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Konzentration vom 0,90 mg CO / Nm³ = 1,8 % des Tagesmittelwertes. Der zulässige Tagesmittelwert beträgt 50,0 mg/m³.

Der höchste Tagesmittelwert wurde durch das System mit 19,16 mg CO / Nm³ ermittelt.

Die Beeinträchtigung der Nachbarschaft durch CO-Emissionen kann ausgeschlossen werden.

Bewertung der Verbrennungsbedingungen
Auf Grund des verfahrensbedingten Sauerstoffüberschusses während des Betriebs der Anlage ist der vollständige Ausbrand der Einsatzmaterialien gewährleistet. Durch den Aufbau der thermischen Nachverbrennung (TNV) gemäß dem Stand der Technik ist eine sichere Verbrennung gefährlicher organischer Abgasbestandteile sichergestellt.